Unsere britische Rasse ...

Die heutigen Katzen, so verschieden sie auch sein mögen, finden alle ihren Ursprung bei den Wildkatzen, genauer noch: Bei der afrikanischen Großkatzen. Über viele Jahre, durch Jahrhunderte hindurch, nicht zuletzt unter der Einflussnahme des Menschen, entstanden so die heute existierenden, unterschiedlichen Rassen von Katzen. Die Katze begleitet den Menschen seit dieser mit der Vorratshaltung begann. An der Seite der Zweibeiner fanden sie einen reich gedeckten Tisch. Denn die Bevorratung zog auch unbeliebte Gäste an; wie Mäuse und Ratten dergleichen. Auf diese Weise ergab sich ein so genanntes Winwin-Verhältnis zwischen Mensch und Katze.

Durch die Zeit hindurch, mit Kultur und Warenaustausch, fanden auch andere Katzen-Rassen den Weg zu uns nach Europa. Und so kam es dann auch zu den Unterschiedlichkeiten, den Kreuzungen der Tiere untereinander. Mitunter wurde dieser Vorgang von menschlicher Hand unterstützt, besonders als der landwirtschaftliche Anbau anwuchs. In mittelalterlichen Klöstern, mit teils großen Vorratshaltungen, wurde die Katze als sehr nützlich angesehen. Man hatte zu dieser Zeit begonnen zweckgemäß das gezielte, nützliche Tier zu züchten. Vor allem sahen Kinder in der Katze einen wahren Freund, im Tausch gegen so manches Stofftier.

Unsere heutige britische Rasse ist so entstanden, aus einer Kreuzung zwischen der damaligen, in Britannien lebenden, unserer heutigen Hauskatze ähnlichen und der persischen Rasse. Sie war wegen ihres dichten Fells besonders zur mittelalterlichen Seefahrt auf Schiffen als Nutztier angesehen, begehrt und sehr populär. Heute erfreut sich die Katze, wegen ihres daher rührenden guten Aussehens, weltweit sehr vieler Liebhaber, das eine eigene, dafür große Fan-Gemeinschaft entstehen ließ. 

Bevor Sie sich zum Kauf einer Katze entschließen, sollten Sie sich gut überlegen ob so ein Tier in Ihr Leben passt ...
Die britannische Katze gibt es in vielen Farb-Varianten. Die wohl beliebteste ist die so genannte Blaue (Blau/Grau). Sie ist äußerst anpassungsfähig, doch auch eigenwillig, sehr menschenbezogen und anhänglich, aber ebenso vornehm distanziert, ganz aristokratisch halt. Sie ist keine Schmusekatze, die sich auf Befehl liebhaben lässt. Im Gegenteil – sie sucht das Weite, um uns aus Distanz wohlwollend zu betrachten. Doch schon nach einer Weile der Abstinenz kommt sie von sich aus auf Sie zu, um dann so interessierter von sich aus die benötigten Streicheleinheiten zu fordern.
 

Entscheidungshilfen

- Sind Sie oder eine andere Person aus Ihrem Haushalt allergisch gegen Katzenhaare? Asthmatikern sowie Personen mit Hautempfindlichkeiten raten wir, vorab beim Hautarzt einen Test auf Katzenallergie durchführen zu lassen.

- Sind Sie bereit, 15 bis 20 Jahre Ihren Vierbeiner täglich genügend Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken?

- Wissen Sie, dass die Kosten für die Ernährung und Haltung sich auf etwa 100,- € im Monat belaufen?

- Was machen Sie im Falle einer längeren Abwesenheit wie z.B. einem Krankenhausaufenthalt, Kur oder Urlaub? Gibt es dann in Ihrem Umfeld jemanden, der sich Ihrem Vierbeiner während dieser Zeit annimmt, ihn liebevoll versorgt und betreut? Ihre Katze sollte auch sonst nicht länger als 12 Stunden am Stück alleine gelassen werden.

- Können Sie damit leben das Ihr neuer Hausgenosse die unvermeidlichen Katzenhaare auf dem Teppich oder auch mal Katzenspuren an Möbeln hinterlässt? Sowie Futterspuren um den Fressnapf und / oder etwas Katzenstreu auf dem Boden zum Alltag mit einer Katze gehören.

- Sie sind bereit Ihre Wohnung in ein „Katzen gerechtes Zuhause“ umzugestalten? Das heißt auch eventuelle Gefahrenquellen für die Katze zu beseitigen.

- Sollten Sie kein Eigenheim besitzen, halten Sie vor der Anschaffung erst Rücksprache mit Ihrem Vermieter, ob dieser Ihrem neuen Mitbewohner zustimmt?

- Bei der Ankunft des neuen Familienmitgliedes sollte sich sämtliches Zubehör bereits am vorgesehenen Ort befinden. Somit entsteht keine unnötige Unruhe, und das Eingewöhnen in das neue Zuhause wird erleichtert.
 

Zu der Basisausstattung zählt:

Das Futter: Wir empfehlen Haltern von Katzen nur hochwertiges Katzenfutter zu verfüttern! Würde man eine Katze fragen was sie gerne Essen wolle, wäre die hundertprozentige Antwort mit Sicherheit: Eine Maus. Der Markt bietet eine Riesenauswahl an unterschiedlichen Katzenfuttern an. Jeder Supermarkt hat es in seinem Sortiment. Doch Vorsicht! Liest man welche Inhaltsstoffe das Futter beinhalten, wird man feststellen, dass meist der Fleischanteil das Geringste im Futter ausmacht.

Wir empfehlen grundsätzlich Tierfutter nur im Tier-Fachhandel mit hohem Fleischanteil (mit mehr als 50%) zu kaufen. Auch eine Selbstherstellung ist sinnvoll. Ihr Liebling wird es Ihnen danken!

Das Futter an einem temperierten, trockenen Ort (Küche oder Speisekammer) lagern.

Futter und Trinknäpfe: Bereits vorhandene , standfeste tiefe Teller oder Schälchen, die leicht zu reinigen sind, eignen sich prima als Futter oder Trinknäpfe. Am besten ist Glas, Porzellan oder lasierter Ton. Bitte kein Plastik verwenden!

Die Näpfe sollten sich jedoch unbedingt von Ihrem Essgeschirr unterscheiden, da sonst die Katze bei Ihnen, bei Tisch immer Betteln wird!

Das Katzenklo: Da gibt es eine große Auswahl, es genügt in der Regel ein nach oben geöffnetes wannenähnliches Gefäß. Der Rand sollte zirka 15 cm hoch sein. Das Katzenstreu sollte erfahrungsgemäß zwischen 3 und 4 cm hoch eingestreut werden.

Katzenstreu: Hier empfehlt sich ein auf Naturbasis hergestelltes Produkt, das möglichst biologisch abbaubar und unter Umständen kompostierbar ist.

Achtung! Verbrachtes Streu ist im Restmüll zu entsorgen und nicht in die Toilette zu kippen.

Schaufel: Ideal ist eine Schaufel mit Löchern (im Tier-Zubehörhandel erhältlich); das „Geschäft“ bleibt auf der Schübe und sauberes Streu fällt ins Katzenklo zurück!

Transportbox oder Korb: Am besten eignet sich zum Transport Ihrer Katze (Tierarzt, Urlaub) ein stabiles Kunststoffbehältnis oder ein Korb (Vorteil: die Katze hat auch Zuhause einen Rückzugsort), von denen es eine große Auswahl im Handel gibt.

Katzendecke: Eine Woll-Decke zum Kuscheln wird meist von jeder Katze gerne angenommen.

Kratzbaum und Spielzeug: Von Kratzbäumen gibt es eine große Auswahl. Entscheiden Sie sich am besten für ein Modell das gut zu Ihrer Wohnung passt. Auch Spielzeug für die Katze sollte ausreichend vorhanden sein (z.B. Spielball mit Glocken, Gummi-Igel, Rasseln, Spielmaus und ggf. ein  Spielhaus), gerade, wenn Ihr Liebling tagsüber oftmals alleine ist, dass sich das Tier nicht langweilt. Umso mehr Zeit sollten Sie mit Ihrer Katze verbringen, wenn Sie wieder Zuhause sind.

Sie sollten Ihre Katze regelmäßig pflegen

Fellpflege – Das Fell Ihrer BKH besteht aus der dichten Unterwolle, den Grannen- und den Deckhaaren. Im Vergleich zur britischen Langhaarkatze ist der Pflegeaufwand relativ gering.

Bitte Kämmen und bürsten Sie das Fell nur alle 7 bis 14 Tage! Sonst kann es sein das Ihre Katze ständig ihr Haarkleid wechselt, da der Haarwuchs in seiner natürlichen Entwicklung gestört wird.

Zur regelmäßigen Pflege gehören auch anstehende Impfungen, sowie regelmäßige Gesundheitschecks von einem Tierarzt durchführen zu lassen. Wir empfehlen weiter, die Empfehlungen des Deutschen Tieschutzbundes e. V. zur Haltung von Katzen.
Siehe: https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Broschueren/Die_Haltung_von_Katzen.pdf

Sollten Sie weitere Fragen betreffend einer BKH bzw. zu dessen Haltung haben Bitte Kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir sind immer gerne für Sie da !